Persönliche Fragen zur Hypnose - Teil 2

Wie in der letzten Woche angekündigt, folgt heute Teil 2 meines "Persönliche Fragen" - Artikels.

Viel Spaß beim lesen!

 

6. Hast du eine Lieblingshypnose?

 

Ja, habe ich. Wie nicht anders zu erwarten, kommt sie aus dem Bereich "Entspannung".

Sie nennt sich "Virtueller Wellness-Urlaub" und handelt davon, den schönsten Urlaub seines Lebens zu verbringen.

Ich mache sie sehr gern, als Selbsthypnose und mit Kunden. Sie entspannt sehr schön und ist eine tolle Pause vom Alltag.

 

 

7. Denkst du dir die Texte immer neu aus oder benutzt du Vorlagen?

 

Das Institut bei dem ich gelernt habe stellt seinen Seminarteilnehmern verschiedene Texte zur Verfügung, passend zu den absolvierten Modulen.

Die stelle ich von Kunde zu Kunde individuell zusammen (z.B. mit Blockadenlösungen oder einem Entspannungsteil zum Abschluss) und passe sie immer möglichst optimal an.

 

 

8. Wo machst du die Sitzungen mit Kunden?

 

Hauptsächlich in meinem Arbeitsraum.

Allerdings kann es manchmal sinnvoller sein, die Sitzung bei einem Kunden Zuhause zu machen, vor allem wenn er nervös oder angespannt ist. Das eigene Zuhause kann dann eine Sicherheit bieten, die die Hypnose erleichtert und Sicherheit vermittelt.

Da außer einigen Unterlagen für mich keine Materialien benötigt werden, ist das kein Problem.

 

 

9. Kannst du mal schnell etwas zeigen?

 

Der Aufbau einer Beziehung zwischen Hypnotiseur und Hypnotisant kostet Zeit, viel Geduld und Vertrauen.

Es fällt vielen Menschen schwer, die Kontrolle abzugeben und sich vollkommen in die Hände eines Fremden zu geben, der die Steuerung übernimmt. Deshalb kann es manchmal ein oder zwei Sitzungen dauern, bis der Trancezustand komplett erreicht ist und die Anwendung voll zum Zuge kommen kann. Da gibt es dann nicht viel zu zeigen.

Ich lasse niemanden einfach Mitten im Satz einschlafen oder umfallen, ich bin keine Showhypnotiseurin.

Es gibt jedoch einige Übungen, sogenannte "Conviencer", die einen ersten Eindruck von den Möglichkeiten der Hpnose liefern können, auch mit körperlichen Auswirkungen. Drei der gängisten mache ich auch mit meinen Kunden.

Man sollte aber niemals vergessen, dass die Hypnose kein Spielzeug ist, um Leute auf Partys zu beeindrucken!

 

 

10. Hast du keine Angst davor, etwas falsch zu machen?

 

Angst ist immer ein schlechter Ratgeber. Ich habe Respekt vor meiner Arbeit und vor meinen Kunden. Es erfordert viel Mut, einem Fremden die Kontrolle zu überlassen und Einblick in das Unterbewusstsein zu gewähren.

Ich würdige dass, indem ich mich auf jede Sitzung und jeden Kunden vorbereite, die Behandlungen sorgfältig zusammenstelle und anpasse und mich vollkommen auf ihn konzentriere.

Solang diese Umstände gegeben sind, habe ich keine Angst vor einem kleinen Versprecher.

 

Sind Fragen offen geblieben oder ist Ihnen etwas nicht ausführlich genug beantwortet?

Ich freue mich über jede Rückmeldung!

 

Teil 1 dieses Artikels finden Sie hier.

 

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